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MyTech Home vom 25. Februar 2021

Finale Hausplanung mit Hilfe von „Grundriss in Lebensgröße“

Endlich tut sich etwas, was unser Hausbauprojekt angeht. Wir befinden uns gerade mitten in der Planungsphase und diese ist inzwischen auch soweit fortgeschritten, dass wir uns in den letzten Wochen auf 2 Pläne festgelegt hatten.

Diese haben es dafür in sich, die Unterschiede betreffen zwar lediglich den EG-Bereich Küche-Essen-Wohnen, dafür sind sie hier grundlegend verschieden.

Und wie es wohl auch bei vielen Pärchen so ist, bevorzuge ich eher Plan A, welcher Standard, geläufiger & geräumiger wirkt, während Plan B von Nicole bevorzugt ist und eher eine „unüblichere“ Aufteilung und somit etwas Risiko hat.

Trotz guter Software und dutzende Stunden an Planung, hatten wir es nicht geschafft, uns ein derart finales Bild unseres Hauses zu machen, wie bei Grundriss in Lebensgröße.

Sie versprechen also genau das zu Lösen, was unser Problem ist – und das ist im vollen Umfang aufgegangen. 😀

 

Vorbereitung für den Besuch bei G.i.L.

Eigentlich war die Vorbereitung nicht wirklich eine Vorbereitung, zumal wir jegliche Pläne und Varianten bereits digital am PC durch unsere Software hatten.

Selbsterklärend dass auch PDF-Exports möglich sind, die bereits geplante Einrichtung der Möbel kam dem ganzen sogar noch sehr gut entgegen.

Es war also lediglich die Kontaktaufnahme, ein kurzes Telefonat für die Terminfindung und anschließend die Bestätigungsmail mit unseren PDF-Plänen.
In unserem Fall hatten wir 3 Versionen, Nummer 1 war meine Tendenz, 2 war Nicoles Favorit und die 3 war eine optimierte Version von 2, gerade was die Raummaße anging.

 

Eingang und erste Detailbesprechung

Das Auffinden der Firma ist dank Navi unproblematisch, auch wenn die Hausnummer 18 im Gewerbering nicht direkt verfügbar war. Man kann eigentlich nicht daran vorbeifahren.

Der Eingang wirkt etwas wie ein Kino mit schwarzen Vorhängen und moderner grüner Beleuchtung.
Mir fiel auch sofort die Assoziation zu Loxone und meinem aktuellen Smarthome-Thema ein, umgehend ist mein Kopfkino gestartet, was man hier könnte cooles einbringen.

Wir wurden wie erwartet nett von Gissou begrüßt und hereingebeten, nach einem Kaffee und Smalltalk gings dann auch schon los.

Lucas fragte uns, mit welchen Plan wir beginnen wollen, zu dem Zeitpunkt hatten wir noch nicht annähernd eine Vorstellung von dem, was uns gleich erwartet…

Wir beschlossen mit dem Nummer 2 zu beginnen, da dieser eh bereits am wenigsten in Frage kam.
Und dann gings auch schon los mit dem ersten Grundriss, welchen wir nach einem kurzen Intro in voller Soundkulisse bestaunen durften, was auch wieder extrem an 3D-Kino erinnerte:

 

Ablauf der vollständigen Raum- & Gebäudebegehung

Unser Weg führte uns anschließend nach unten und konnten direkt in der Halle unser Haus betreten. Bereits ohne die realen Wände bekamen wir sehr schnell ein reales Gefühl der Maße und Umgebung.

Richtig cool wurde es aber nach und nach, als das Team von Lucas die Einrichtung & Möbel platzierte.
Diese waren alle aus stabiler Pappe und konnten ganz leicht verschoben werden. An elementaren Punkten wurden sogar 2,6m hohe Wände herangerollt.

Während wir gerade am Anfang noch eher zurückhaltend waren, erkannten wir aber auch schnell das Potenzial und fingen voller Elan selbst damit an, die Möbel & Wände zu schieben.
Zugegeben, Lucas meinte bei der Terminplanung noch, dass 2h schnell vorbei sind. Ich war eher der Meinung, dass wir in 30 Minuten fertig sein sollten. Was für ein Irrglaube, wir schöpften die gebuchten 3h voll aus…

Noch auf diesem Plan erkannten wir, dass unsere Bedenken bzgl. dem Längen-/Breitenverhältnis des Wohnen-Küche-Essen-Bereichs in der Realität nicht so tragisch waren, als am 2D bzw. 3D Plan angenommen.
Im Gegenteil, wir hätten sogar gesagt, dass dies so funktionieren würde.

Im Anschluss haben wir uns dann den optimierten Plan 3 angeschaut, da wir hier die Einrichtung nicht so gravierend verschieben mussten als im 1. Plan.
Und der ging dann natürlich erst recht auf. Gerade hier konnten wir dann durch Möbelrücken sehr viele sinnvolle Notizen machen, verkleinerten/vergrößerten Durchgänge, Möbeltiefen etc. und kamen relativ schnell zur Erkenntnis, dass dieser Plan unseren Vorstellungen entspricht.

Natürlich wollten wir dennoch den 1. Plan ansehen, aber genau dieser stellte sich dann plötzlich als unwohnlicher, enger und kleiner dar, obwohl die Quadratmeter annähernd identisch waren:

Sehr schnell erkannten wir alle, dass dieser in keinster Weise an den 3. Plan herankam, sodass die Entscheidung dann auch nach knapp 2h endgültig gefallen war.

Am Ende haben wir dann natürlich noch das OG betrachtet, wo wir noch mal einiges herumgeschoben und geplant hatten.

 

Fazit zu Grundriss in Lebensgröße

Zugegeben, ab 2h wird das ganze schon „anstrengend“, der Kopf brummt, die Kreativität schwindet, aber das gute Gefühl ein ganz großes Stück näher am Ziel angekommen zu sein, war überragend.

Wir sind so froh, dass wir diesen Versuch unternommen haben und sagen vielen, vielen, vielen Dank an Lucas, Gissou und das restliche Team.

 

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